The Doyle´s

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Gregory Doyle

Geboren 1934 in Avondale, Neufundland - Greg Doyle wuchs so robust auf, wie die Atlantikküste war, an der er lebte. Von seinem Vater lernte er alles über die Fischerei, die Landwirtschaft und Jagd bis hin zum Familien Stil im irischen Stockkampf.
Von den fünf Jungen in der Familie, war Greg der einzige, der ein Interesse an dem traditionellen Familienerbe zeigte, und er tat dies ohne Rücksicht auf Verluste und lernte über den irischen Stockkampf soviel er konnte. Bereits in seinen Teenager-jahren war Greg ein ganz hervorragender Stockkämpfer.
Im Alter von 13 Jahren begann Greg seine erste Arbeit für die Neufundland Eisenbahnbahn, als Wasser-Junge für die Arbeitskommandos... ein Job, der wie viele weitere seiner Jobs mit Reisen verbunden war.

Im Jahre 1950 brach der Korea Krieg aus und Kanada entsandte ebenfalls Truppen. Greg Doyle wusste nie genau, warum er sich als Freiwilliger eingeschrieben hatte, aber vermutlich lag es an seinem ununterdrückbarem Kampfgeist und so fälschte er tatsächlich die Unterschrift seines Vaters und trat als Minderjähriger in die Kanadischen Streitkräfte ein (er war erst 16 Jahre alt). Nach einer intensiven Ausbildung wurde Greg Doyle kanadischer Fallschirmjäger und diente in Übersee. In Korea verbrachte Greg Doyle seinen 17. und 18. Geburtstag an der Front.

Greg erklärte später, dass, obwohl die Ausbildung der kanadischen Streitkräfte recht gut gewesen war, allein seine Fähigkeiten in der Familienkunst des Stockkampfs ihm während verschiedener Nah-/Bajonettkämpfe gegen chinesische Truppen das Leben in Korea gerettet hatten.

Nach seiner Rückkehr aus dem Krieg im Frühjahr 1953 war er ein anderer Mensch mit neuen Perspektiven. Er boxte für die kanadische Armee in Japan, Australien und den USA, heiratete schließlich und im Jahr 1965 wurde sein Sohn Glen geboren.


Nach seiner Armeezeit arbeitete Gregory Doyle fast 40 Jahre als Stahlarbeiter, er war an der Errichtung jedes Wolkenkratzers in Toronto, sowie einiger in Detroit und in New York City beteiligt. Während dieser Zeit nahm er sich aber immer genug Zeit um seine Erfahrungen und Kenntnisse, insbesondere in der familieneigenen Kunst des irischen Stockkampfs an seinen Sohn Glen weiterzuvermitteln.

 

Greg_Doyle


Im Jahr 1989 ging Gregory Doyle in Rente und zog zurück nach Neufundland in sein Elternhaus in Avondale. Hier verbrachte er die folgenden 9 Jahre, bis er nach tragischem und traurigem Kampf einem Krebsleiden erlag. Gregory Doyles Sohn Glen, versucht seitdem zu Ehren seines Vaters nach dessen Motto "Wenn es zu hart ist für alle anderen ... ist es genau das Richtige für mich." zu leben und die Lehren des familieneigenen Stockkampf-Systems auf der ganzen Welt zu verbreiten.

 

Glen Doyle

Geboren auf der Insel Neufundland im Jahr 1965, begann für Glen Doyle seine Ausbildung in der Kunst des Boxens bereits als vierjähriger im Jahr 1969 unter der Leitung seines Vaters, Greg Doyle. Im Jahr 1972 führte Greg seinen Sohn Glen erstmalig in ein Familienvermächtnis ein, eine alte und fast vergessene Tradition - die Kunst des Irish Stick Fighting.

Im Einklang mit der Authentizität und Tradition, war der Stil heimlich in Glens Leben gedrungen und wurde zur Hauptstütze in der Beziehung zwischen ihm und seinem Vater.

Glen hatte nie realisiert, wie viel er tatsächlich von seinem Vater gelernt hatte, bis er später in seiner Kampfkunstkarriere und während seiner Teenagerjahre den Einstieg in die asiatischen Kampfkünste begann. Die Basistechniken und Prinzipien, die ihm von seinem Vater während seiner Kindheit gelehrt wurden, übertrug Glen auch auf die asiatischen Künste und so wurde er schließlich dreifacher kanadischer Kung Fu-Champion, Bestseller-Autor (The Martial Artist Way) und ein gefragter Kampfkunsttrainer.

Von der Effektivität und Funktionalität des Familienstils der Doyles überzeugt, bat Glen seinen Vater darum, diesen Stil auch außerhalb der Familie lehren zu dürfen und zwar jedem, der diesen lernen wollte.

Aber selbst nachdem Glen in einigen Interviews mit internationalen Magazinen wie Inside Kung Fu in 1995 & 1996 Andeutungen auf den Familienstil gemacht und seine Art des Stockkampfs erwähnt hatte, bekam er von seinem Vater kein grünes Licht, diesen zu unterrichten. (Obwohl er später zugab, in den frühen und mittleren 1990er Jahren einige Grundlagen an ein paar enge Freunde aus der Kampfkunstszene weitervermittelt zu haben. Er enthüllte diese Techniken aber nie als Bestandteil seines Familienstils)

So blieb Glen Doyle nichts anderes übrig, als den Familienstil weiterhin überall zu erwähnen, ihn aber nicht unterrichten zu dürfen.

 

Glen_Doyle

 


Seit Jahren hatte sein Vater ihm die Erlaubnis verweigert, jemanden außerhalb der Familie zu unterrichten, als das tragische Schicksal eintritt und das Gesicht des Irischen Stockkampfs für immer verändert. Im März 1998 wird bei Greg Doyle Krebs im Endstadium diagnostiziert, das letzte Gespräch zwischen Vater und Sohn erstreckt sich über jeden Aspekt ihres gemeinsamen Lebens - und so erhält Glen Doyle von seinem Vater jetzt auch die volle Unterstützung den Familienstil Rince an Bhata Uisce Beatha mit dem Rest der Welt zu teilen. Das einzige authentische irische Stockkampfsystem, das nicht nur über Jahrhunderte weitergereicht wurde und nicht rekonstruiert werden muss, sondern das nun auch an familienfremde unterrichtet wird.

Nachdem Glen Doyle im April 1998 die Asche seines Vaters auf geheiligtem Boden verstreut hat, beginnt er nun "offiziell" zu unterrichten und die einzigartige Kunst des Doyle Irish Stick Fighting weltweit zu verbreiten.